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Selbstregulations-Strategien: Unterschied zwischen den Versionen

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==Faktorenbeschreibung==
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====Definition====
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Selbstregulations-Strategien (SRS) umfassen ein Bündel von kognitiven, motivationalen und metakognitiven [[metakognitive Strategien|Lernstrategien]], mit denen SuS zunehmend das eigenständige Lernen und Arbeiten erlernen. Wenn diese voll entfaltet sind, benötigen sind minimale oder gar keine Hilfe der Lehrperson. <br>
Selbstregulations-Strategien umfassen ein Bündel von kognitiven, motivationalen und metakognitiven [[metakognitive Strategien|Lernstrategien]], mit denen SuS zunehmend das eigenständige Lernen und Arbeiten erlernen. Wenn diese voll entfaltet sind, benötigen sind minimale oder gar keine Hilfe der Lehrperson. <br>
Mit kognitiven Strategien suchen und durchdenken Lernende Informationen und Lösungen. Mit motivationalen Strategien regulieren sie ihre Suchanstrengungen. Mit metakognitiven Strategien prüfen sie, an welcher Stelle sie auf dem Weg zum Ziel stehen.  
Mit kognitiven Strategien suchen und durchdenken Lernende Informationen und Lösungen. Mit motivationalen Strategien regulieren sie ihre Suchanstrengungen. Mit metakognitiven Strategien prüfen sie, an welcher Stelle sie auf dem Weg zum Ziel stehen.  
Zum Aufbau der SRS müssen anspruchsvolle Lerngelegenheiten angeboten und äußere Bedingungen wie die Hilfsbereitschaft der Lehrperson und Peers, der Arbeitsplatz und Hilfsmittel gewähr-leistet sein. <br>
Zum Aufbau der Selbstregulations-Strategien müssen anspruchsvolle Lerngelegenheiten angeboten und äußere Bedingungen wie die Hilfsbereitschaft der Lehrperson und Peers, der Arbeitsplatz und Hilfsmittel gewährleistet sein. <br>
SRS werden durch das Modellieren eines Vorgehens, durch [[direkte Instruktion]] der Lehrperson oder durch [[Peer-Tutoring]] aufgebaut, differenziert und reflektiert. Auch [[innere Differenzierung]] mit Pflicht- und Wahlaufgaben zielt auf den Aufbau von SRS. Noch anspruchsvoller sind Lehr-Lernsettings, in denen SuS Themen und Arbeitspläne selbst bestimmen und festlegen, sei es für die Einzelarbeit oder beim [[kooperatives Lernen vs. individuelles Lernen|kooperativen Lernen vs. individuelles Lernen]].<br>
Selbstregulations-Strategien werden durch das Modellieren eines Vorgehens, durch [[direkte Instruktion]] der Lehrperson oder durch [[Peer-Tutoring]] aufgebaut, differenziert und reflektiert. Auch [[innere Differenzierung]] mit Pflicht- und Wahlaufgaben zielt auf den Aufbau von Selbstregulations-Strategien. Noch anspruchsvoller sind Lehr-Lernsettings, in denen SuS Themen und Arbeitspläne selbst bestimmen und festlegen, sei es für die Einzelarbeit oder beim [[kooperatives Lernen vs. individuelles Lernen|kooperativen Lernen vs. individuelles Lernen]].<br>
Es gibt eine Vielzahl von überfachlichen und fachspezifischen SRS. Deshalb schwanken die Effekt-stärken je nach Studie. Der Einfluss der SRS ist schwer isolierbar von Einzelfaktoren wie Selbstkonzept der Lernenden (d = 0,48) oder deren Selbsteinschätzung des eigenen Leistungsniveaus (d = 1.28) (Roth, 2021, S. 300f).
Es gibt eine Vielzahl von überfachlichen und fachspezifischen Selbstregulations-Strategien. Deshalb schwanken die Effekt-stärken je nach Studie. Der Einfluss der Selbstregulations-Strategien ist schwer isolierbar von Einzelfaktoren wie Selbstkonzept der Lernenden (d = 0,48) oder deren Selbsteinschätzung des eigenen Leistungsniveaus (d = 1.28) (Roth, 2021, S. 300f).


''engl. Originalbegriff'': Self-regulation strategies
''engl. Originalbegriff'': Self-regulation strategies

Aktuelle Version vom 27. Februar 2026, 12:26 Uhr

Faktorenbeschreibung

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Definition

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Selbstregulations-Strategien umfassen ein Bündel von kognitiven, motivationalen und metakognitiven Lernstrategien, mit denen SuS zunehmend das eigenständige Lernen und Arbeiten erlernen. Wenn diese voll entfaltet sind, benötigen sind minimale oder gar keine Hilfe der Lehrperson.
Mit kognitiven Strategien suchen und durchdenken Lernende Informationen und Lösungen. Mit motivationalen Strategien regulieren sie ihre Suchanstrengungen. Mit metakognitiven Strategien prüfen sie, an welcher Stelle sie auf dem Weg zum Ziel stehen. Zum Aufbau der Selbstregulations-Strategien müssen anspruchsvolle Lerngelegenheiten angeboten und äußere Bedingungen wie die Hilfsbereitschaft der Lehrperson und Peers, der Arbeitsplatz und Hilfsmittel gewährleistet sein.
Selbstregulations-Strategien werden durch das Modellieren eines Vorgehens, durch direkte Instruktion der Lehrperson oder durch Peer-Tutoring aufgebaut, differenziert und reflektiert. Auch innere Differenzierung mit Pflicht- und Wahlaufgaben zielt auf den Aufbau von Selbstregulations-Strategien. Noch anspruchsvoller sind Lehr-Lernsettings, in denen SuS Themen und Arbeitspläne selbst bestimmen und festlegen, sei es für die Einzelarbeit oder beim kooperativen Lernen vs. individuelles Lernen.
Es gibt eine Vielzahl von überfachlichen und fachspezifischen Selbstregulations-Strategien. Deshalb schwanken die Effekt-stärken je nach Studie. Der Einfluss der Selbstregulations-Strategien ist schwer isolierbar von Einzelfaktoren wie Selbstkonzept der Lernenden (d = 0,48) oder deren Selbsteinschätzung des eigenen Leistungsniveaus (d = 1.28) (Roth, 2021, S. 300f).

engl. Originalbegriff: Self-regulation strategies

Effektstärke in Bezug auf Schülerleistungen

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Hattie (2024): ES = 0,51 ; R = 5 (Interpretationshilfe zum Robustheitsindex)

Die Effektstärke gemäß aktueller Datenlage in der Visible LearningTM MetaX Plattform findet sich über den Hyperlink des englischsprachigen Originalbegriffs. Self-regulation strategies

In diesem Zusammenhang auch interessant

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Materialien für die Praxis

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Weiterführende Literatur und Studien

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Weiterführende Literatur

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Studien

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Quellen

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  • Götz, Thomas/Frenzel, Anne C./Dresel, Markus/Pekrun, Reinhard (2017): Emotion, Motivation und selbstreguliertes Lernen. 2., aktualisierte Auflage. Paderborn: Utb. Schöningh Paderborn.
  • Hattie, John A. C. (2024): Visible Learning 2.0. Deutschsprachige Ausgabe von "Visible Learning; The Sequel" (2023). Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.
  • Roth, Gerhard (2021): Bildung braucht Persönlichkeit wie Lernen gelingt. Vollständig überarbeitete Auflage. Stuttgart: Klett-Cotta.



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