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Interferenz

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Phänomen, dass sich auf den natürlichen Gedänchtnisverlaust aufgrund von Erfahrungen entweder vor oder nach der usprünglichen Erfahrung bezieht. Die Reproduktion von Gelerntem wird durch nicht dazugehörige Inhalte erwschwert oder verhindert: Aktivitäten vor (proaktive Interferenz) oder nach (retroaktive Interferenz) der Lernphase haben einen Einfluss auf die Wiedergabe- bzw. Behaltensleistung.


Quellen

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  • Glaser, W. R. (2006). Interferenz. In Funke, J., & Frensch, P. A. (Hrsg.). Handbuch der Psychologie, Band Allgemeine Psychologie - Kognition (S. 363-370). Göttingen usw.: Hogrefe.
  • Häcker, Hartmut O. (2009): Dorsch – Psychologisches Wörterbuch (15. Aufl.). Bern: Verlag Hans Huber.
  • Hattie, John A. C. (2015, S. 113): Lernen sichtbar machen aus psychologischer Perspektive. Überarbeitete deutschsprachige Ausgabe von "Visible Learning and the Science of How We Learn", besorgt von Wolfgang Beywl und Klaus Zierer. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.


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